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Regelschmerzen

Die meisten Frauen kennen sie: Regelschmerzen. Schätzungen zufolge wird etwa jede zweite bis dritte Frau von diesen Schmerzen geplagt. Dabei beschränken sich Menstruationsbeschwerden nicht immer auf Unterleibsschmerzen während der Periode. Häufig kommen auch noch weitere Beschwerden wie Kopfschmerzen dazu. Bei jeder zehnten Betroffenen sind die Menstruationsbeschwerden so heftig, dass sie nicht zur Arbeit oder in die Schule gehen kann. 

Erfahren Sie in diesem Ratgeber, welche Ursache Periodenschmerzen haben und mit welchen Mitteln Sie Regelschmerzen lindern können. 

Welche Ursache haben Regelschmerzen?

Regelschmerzen gehören zu den häufigsten Menstruationsbeschwerden. Bei den sogenannten primären Regelschmerzen ist die Menstruation selbst der Auslöser: 

Diese Schmerzen entstehen durch das Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur. Dadurch wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen, wenn während des Zyklus keine Befruchtung stattgefunden hat. Dieser Abstoßungsvorgang kann Schmerzen verursachen. 

Es sind einige Faktoren bekannt, die stärkere Regelschmerzen begünstigen können: So leiden Mädchen, die ihre erste Periode sehr früh (ab ca. 12 Jahren) bekommen haben, häufiger an Periodenschmerzen. Das Gleiche gilt für Frauen mit einem geringen Körpergewicht (BMI unter 20) und einem besonders langen Menstruationszyklus. Familiäre Veranlagung und psychische Belastung, wie Stress oder Angst, können ebenfalls eine Rolle spielen. 

Aber auch mechanische Verhütungsmittel wie eine Hormon- oder Kupferspirale oder ein Diaphragma können Periodenschmerzen verursachen. 

In den Wechseljahren klagen Frauen hin und wieder gleichfalls über Regelschmerzen, bei denen es aber zu keiner Blutung kommt. Diese werden durch veränderte Hormonproduktion wie das Absinken des Östrogenspiegels verursacht. 

Regelschmerzen lindern

Zum Glück gibt es einige effektive Mittel, mit denen Sie Regelschmerzen lindern können. Dazu zählen bewährte Hausmittel, die schon unseren Müttern und Großmüttern bei Menstruationsbeschwerden geholfen haben. Wenn diese zur Linderung der Regelschmerzen nicht ausreichen, können Sie auf rezeptfreie Schmerzmittel zurückgreifen. 

Hausmittel

Folgende Hausmittel haben sich zur Behandlung von Menstruationsbeschwerden wie Periodenschmerzen bewährt: 

Wärme

Legen Sie sich eine Wärmflasche oder ein warmes Körnerkissen auf den Unterleib. Die Wärme sorgt für eine bessere Durchblutung der Gebärmuttermuskulatur und wirkt krampflösend. Auch ein warmes Bad (15-20 Minuten bei etwa 38 Grad Celsius) oder ein Saunabesuch können die Regelschmerzen lindern. Wenden Sie diese Hausmittel nur so lange an, wie die Wärme angenehm ist. Personen mit Herzerkrankungen oder neurologischen Beschwerden sollten vor der Anwendung von Wärme immer Rücksprache mit ihrem Arzt halten. 

Bewegung

Bewegung wirkt ebenfalls durchblutungsfördernd und lockernd auf die verkrampfte Gebärmuttermuskulatur. Dabei sollten Sie es aber nicht übertreiben. Empfohlen werden Spaziergänge und sanfte Sportarten wie Yoga, Gymnastik, Nordic Walking und Rad fahren.  

Entspannung

Psychische Belastungen können Regelschmerzen verstärken. Yoga, autogenes Training und Meditation helfen dabei, Stress und Anspannung abzubauen.  

Bauchmassagen

Auch eine Bauchmassage wirkt entspannend und fördert die Durchblutung. Sie können sie ganz einfach selbst zu Hause durchführen. Streichen Sie hierzu über mehrere Minuten mit den Handflächen abwechselnd im Uhrzeigersinn kreisend sowie quer und längs mit sanftem Druck über Ihren Bauch.  

Tee aus Heilkräutern

Heilpflanzen werden häufig als Hausmittel gegen Regelschmerzen eingesetzt. Sie können schmerzlindernd und krampflösend wirken. Empfohlen werden beispielsweise Tees mit Frauenmantel, Schafgarbe, Mönchspfeffer, Johanniskraut und Melisse. 

Magnesium und Eisen

Magnesium hilft, Muskelkrämpfe zu lösen. Es ist vor allem in Nüssen und Kernen, Hülsenfrüchten und Vollkornreis enthalten. Wer es lieber süß mag, kann auch zu dunkler Schokolade und Bananen greifen. Eine erhöhte Eisenzufuhr (15-20 mg am Tag) hilft zudem bei der Blutbildung und verhindert Abgeschlagenheit durch Eisenmangel. Viel Eisen findet sich zum Beispiel in rotem Fleisch, Weizenkleie und Kürbiskernen.

Medikamentöse Behandlung

Bei stärkeren Periodenschmerzen reichen Hausmittel oftmals nicht aus. Um Ihre Regelschmerzen zu lindern, können Sie dann auf rezeptfreie Schmerztabletten aus der Apotheke zurückgreifen. 

Zur Behandlung akuter leichter bis mäßig starker Regelschmerzen eignen sich beispielsweise Togal Classic Duo 250 mg / 200 mg Tabletten. Da sie kein Coffein enthalten, können sie auch problemlos abends eingenommen werden, um nächtlich auftretende Regelschmerzen zu lindern. 

Wann sollte man zum Arzt?

Normalerweise muss man bei Unterleibsschmerzen bei der Periode nicht zum Arzt. Nutzen Sie aber die regelmäßigen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen, um Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt von den Schmerzen zu berichten. 

Bei ungewöhnlich starken, plötzlich auftretenden Regelschmerzen sowie bei Veränderungen in der Dauer und Stärke der Monatsblutung sollten Sie die Ursache umgehend abklären lassen.  

Auch Blutungen und Schmerzen, die nach den Wechseljahren auftreten, sollten immer gynäkologisch untersucht werden.  

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